Herbstblues - Was Deiner Seele jetzt gut tut

Herbstblues: Was Deiner Seele jetzt gut tut.

Herbstdepression: Symptome, Ursachen und Therapie

In diesem Artikel möchten wir Dir Antworten auf folgende Fragen geben:

  1. Was genau ist die Definition einer Herbstdepression?
  2. Wodurch unterscheidet sich diese von den anderen depressiven Zuständen?
  3. Was sind die charakteristischen Ursachen und Symptome einer Herbstdepression?
  4. Welche Möglichkeiten gibt es, den Herbstblues zu behandeln bzw. vorzubeugen?
  5. Und – sehr wichtig – wann musst Du zum Arzt?

Achtung Spoiler! Zum Schluss erwartet Dich ein Gute–Laune–Rezept, das nicht nur bei Verstimmungen guttut.

Herbstdepression: was ist das?

Herbstdepression, auch Herbstblues genannt, ist eine saisonal bedingte Verstimmung, die typischerweise im Herbst bzw. Winter auftritt und tatsächlich mit dem UV-Licht-Mangel einhergeht.

Rund 800.000 Menschen leiden in Deutschland an der saisonal bedingten Depression, auch SAD genannt. In der Regel ist diese Art Verstimmung jedoch weniger schwer ausgeprägt als andere depressive Störungen.

Die Diagnose “Saisonal bedingte Depression” wird gestellt, wenn sich das jahreszeitliche Muster seit mindestens zwei Jahren wiederholt und keine anderen depressiven Symptome auftreten.


Herbstblues – das sind die Symptome

Unter Anzeichen einer Herbstdepression leiden vermehrt junge Menschen. Davon sind Frauen häufiger betroffen, als Männer.

Im Vergleich zu anderen depressiven Störungen leiden die SAD Betroffenen nicht an Appetitlosigkeit. Eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale einer saisonal bedingten Depression sind Heißhunger-Attacken auf Schokolade und Süßigkeiten. Das führt dann tatsächlich häufig zu Gewichtszunahme.

Die charakteristischen Symptome einer Herbstdepression auf einen Blick:

  1. fehlende Motivation und Lustlosigkeit
  2. Antriebslosigkeit
  3. Konzentrationsstörungen
  4. Müdigkeit
  5. Heißhunger auf Süßigkeiten und
  6. Stimmungsschwankungen

Ursachen einer Herbstdepression

Die Hauptursache einer Herbstdepression sind die kürzeren Tage und damit weniger Tageslicht.

Wer dazu auf sportliche Tätigkeiten verzichtet und wenig rausgeht, hat ein höheres Risiko einen Herbstblues zu bekommen.

Das fehlende UV–Licht sowie Mangel an Bewegung können auf unsere Psyche schlagen. Biophysikalisch erklärt es sich wie folgt: das Tageslicht wird über die Netzhaut der Augen aufgenommen. Je weniger UV-Licht aufgenommen werden kann, desto höher ist die Ausschüttung von Melatonin, dem Schlafhormon, in der Zirbeldrüse in unserem Gehirn. Gleichzeitig wird die Herstellung des Glückshormons Serotonin gedrosselt.

Dies führt dazu, dass wir uns an dunkleren Herbsttagen besonders antriebslos fühlen können.

Doch es gibt Mittel und Wege dem entgegenzuwirken. Mehr dazu erfährst Du in unserem nächsten Kapitel.


Was hilft bei einer Herbstdepression: Tipps gegen depressive Verstimmung

Herbstblues hängt mit dem Mangel an Sonnenlicht zusammen. Und dennoch leben laut einigen Gerüchten die glücklichsten Menschen in Dänemark, das wirklich nicht mit dem besten Wetter gesegnet ist.

In der Tat gib es etwas, worauf Menschen in Skandinavien einen besonderen Wert legen. Es nennt sich Hygge und hat viel mit Behaglichkeit, Geborgenheit und positiven Denken zu tun. Dazu gehören viel indirektes Licht, Ruhe und ein richtiges Abschalten von den äußeren Einflüssen.

Was tun also gegen den Herbstblues? Folgende Tipps helfen Dir nicht nur bei der akuten Herbstdepression. Sie wirken auch wunderbar als Vorbeugungsmaßnahmen:

  • Mehr Bewegung! Am besten an der frischen Luft. Im Idealfall sollten wir 2-3 Stunden am Tag draußen verbringen. Heutzutage ist es für die Meisten von uns einfach nicht möglich. Daher gilt: mach einfach was geht.

  • Mehr Licht! Fast alle Herbstdepression-Patienten sprechen auf die sogenannte Lichttherapie sehr gut an.

  • Mehr Parmesan! Wenn es um schnelle Glückshormone geht ist oft von Schokolade oder Banane die Rede. Doch helfen diese Lebensmittel wirklich? Leider lautet die Antwort: Nein!

    Beide sind zwar reich an Serotonin, doch das Schoko-Hormon kann die Blut-Hirn-Schranke von unserem Körper nicht überwinden und gelangt daher erst gar nicht dorthin, wo es gebraucht wird. Zur Synthese braucht der Körper die Aminosäure Tryptophan, die in eiweißhaltigen Lebensmitteln wie Käse oder Fisch steckt, aber auch in Ölen, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten ist.

    Hier ist eine kurze Auflistung von Lebensmittel mit besonders hohen Tryptophangehalt:

    1. Parmesankäse
    2. Emmentaler
    3. Sojabohnen
    4. Cashewkerne
    5. Edamer

    Tryptophan-Präparate kannst Du auch einfach online in unserer Apotheke bestellen. Hier eine kleine Auswahl:

    Homöopathische Serotonin-Präparate findest Du hier.

    In unserer Rubrik “Stress und Burnout” findest Du viele Mittel, die Deinem Körper helfen können, Stresszustände besser zu bewältigen.

  • Eine Prise Heilkräuter! Du kannst Herbstblues mit Johanniskraut oder anderen pflanzlichen Mitteln entgegenwirken. Diese unterstützen Dein Körper auf eine sanfte und natürliche Art und Weise.

    Allerdings ist bei Johanniskraut Vorsicht geboten! Es bestehen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. In Verbindung mit Sonnenlicht kann es zum Beispiel Pigmentstörungen verursachen. Gerne kannst Du Dich von unserem Fachpersonal oder Deinem Arzt beraten lassen.

    Hier unsere Empfehlungen für pflanzliche Mittel gegen Verstimmungen:

  • Ausschlafen! Denn das Glückshormon Serotonin wird hauptsächlich im Tiefschlaf produziert. Wie oben bereits erwähnt, beeinflusst und reguliert das Hormon unsere Stimmung und den Antrieb. Außerdem vermittelt es uns ein Gefühl von Wohlbefinden und Entspannung. Und somit fördert es wiederum unseren Schlaf.

    Serotoninmangel führt daher zu einem ganz besonders belastenden Teufelskreis.

    Hier findest Du Medikamente für einen besseren Schlaf.

  • Mehr Farben! Farben heben eine Wirkung auf unsere Emotionen aus. Nutze diese Wirkung und umgebe Dich mit warmen Lieblingsfarben.

    Pinke Hose & ein senfgelber Pullover: der Herbst ist die richtige Jahreszeit dafür.

  • Mehr Lachen! Vielleicht versuchst Du es anfangs mit einer ganz einfachen Übung und startest den Tag mit einem kleinen Lächeln zu Dir selbst.


Herbstdepression: Wann soll der Arzt kontaktiert werden?

Du hast alles ausprobiert, ernährst Dich gesund, gehst regelmäßig spazieren, sorgst für Dich und dennoch verschwinden die Symptome nicht? Hält dieser Zustand länger als 2 Wochen an, solltest Du unbedingt einen Arzt oder einen Psychologen aufsuchen.

Tipp: Du hast Medikamente verschrieben bekommen? Und bist Dir nicht sicher, ob sich diese mit den anderen vertragen, oder ob Du zusätzlich noch pflanzliche Präparate einnehmen kannst?

Unser Fachpersonal berät Dich gerne. Ruf uns an: 04105 8 20 61

Dein Rezept kannst Du bequem in unserem Onlineshop einlösen. Einfach hier klicken.


Unser Gute-Laune-Rezept

Schokoladen-Nuss-Kuchen

Auch wenn die Wirkung von Schokolade nicht lange anhalten soll – keine Schokolade ist auch keine Lösung. Dafür enthalten die Haselnüsse eine beachtliche Menge an Tryptophan!

Für die beste Wirkung bei Kerzenlicht in guter Gesellschaft genießen.

Chicorée-Birnen-Salat mit Walnüssen - Rezept
Zutaten
  • 75 g Bitterschokolade (70 % Kakaomasse)
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 60 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre
  • Fett und etwas Mehl für die Form
Zubereitung
  1. Backofen auf 175° vorheizen.
  2. Die Bitterschokolade grob raspeln.
  3. Weiche Butter schaumig schlagen, Zucker dazugeben und weiterrühren.
  4. Eier trennen. Ein Eigelb nach dem anderen unter die Buttermasse rühren.
  5. Mehl und Backpulver mischen und auf die Ei-Butter-Masse sieben.
  6. Schokolade und gemahlene Nüsse dazugeben und alles gut verrühren.
  7. Eiweiße und Salz zu steifem Eischnee schlagen und behutsam unter den Teig heben
  8. Die Form gründlich einfetten und mit Mehl ausstreuen. Teig einfüllen und 40-45 Min. Backen.
  9. Zum Schluss Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen und auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen.

Wir wünschen guten Appetit!

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